Montag, 16. März 2009

Wiedner Hauptstraße




























Altes Foto:
um 1900
Neues Foto: Juli 2006
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße Höhe Paulanerkirche, Blickrichtung stadteinwärts

In diesem seit der Gründerzeit substantiell fast unveränderten mondänen Teil der Wiedner Hauptstraße sticht rechts vor allem der für die Hutfabrikanten P. & C. Habig von Heinrich Adam
errichtete Habig-Hof (1897) hervor.



























Altes Foto:
1960
Neues Foto: Jänner 2008
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße 20, Ecke Schleifmühlgasse

Schon seit langem besteht hier eine Filiale der
Erste Bank, ursprünglich befand sich an dieser Ecke aber das Café Paulanerhof.



























Altes Foto:
1914
Neues Foto: Juli 2006
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße 32

Der deutsche Komponist Christoph Willibald Gluck erwarb dieses Haus im Jahr 1784 als Neubau und starb hier drei Jahre später. Seit 1991 ist hier die Blutspendezentrale des Roten Kreuz Wien untergebracht.



























Altes Foto:
1980er Jahre
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße, Ecke Mayerhofgasse, Blickrichtung stadtauswärts

Die Straßenbahnlinie 62 verkehrt schon seit 1915 zwischen Lainz und Kärntner Ring/Oper.



























Altes Foto:
um 1980
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße 64, Ecke Klagbaumgasse, Blickrichtung stadteinwärts

Dieses auffällige Eckhaus (1913) wurde von Arthur Baron entworfen, der u.a. auch Architekt des „BAWAG-Hauses“ am Fleischmarkt war. Hier auf Wiedner Hauptstraße 64 wohnte auch der Architekt Josef Frank (Werkbundsiedlung u.a.), an den eine Gedenktafel erinnert.



























Altes Foto:
wahrscheinlich Ende 1970er Jahre
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße Höhe Phorusgasse, Blickrichtung stadteinwärts



























Altes Foto:
wahrscheinlich Anfang 20. Jhdt.
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1040 Wiedner Hauptstraße 82, Blickrichtung stadtauswärts

Die Kirche St. Thekla und das dazugehörige Piaristenkollegium (seit 1954 Piaristenvolksschule) wurden 1756 nach Plänen von Matthias Gerl fertiggestellt.



























Altes Foto:
1903
Neues Foto: Juli 2006
Location: 1050 Wiedner Hauptstraße Ecke Rainergasse, Blickrichtung stadteinwärts

Das Rainergymnasium (rechts) wurde 1894 als Elisabeth-Gymnasium eröffnet und 1929 auf vier Stockwerke erhöht. Die Schule brannte 1945 nach einem Bombentreffer aus und wurde bis 1952 wieder aufgebaut. Das Haus links wurde hingegen neu errichtet, dort befand sich früher das Café Jäger.



























Altes Foto:
September 1938
Neues Foto: Juli 2006
Location: 1050 Wiedner Hauptstraße Höhe Nikolsdorfer Gasse, Blickrichtung stadtauswärts

Die im Volksmund "Rauchfangkehrerkirche" genannte Florianikirche (der Hl. Florian ist u.a. Schutzpatron der Rauchfangkehrer) stand seit 1725 mitten auf der Wiedner Hauptstraße und galt schon bald als Verkehrshindernis auf dieser wichtigen Ausfallstraße Richtung Süden, das schon Josef II. entfernen lassen wollte. Dennoch behauptete sich die Kirche bis zum Jahr 1965 auf ihrem Standort zwischen Laurenzgasse und Kliebergasse, dann fiel sie paradoxerweise der nunmehrigen unterirdischen Führung der Straßenbahn zum Opfer. Zahlreiche Bürgerproteste konnten nicht verhindern, dass der 5. Bezirk dadurch eines seiner wenigen Wahrzeichen verlor.

Die niedrigen Häuser im Vordergrund wurden alle nach dem 2. Weltkrieg geschliffen.

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