Donnerstag, 19. März 2009

U-Bahn Station Thaliastraße



























Altes Foto:
1979
Neues Foto: Jänner 2007
Location: 1160 Radweg am äußeren Lerchenfelder Gürtel Höhe Thaliastraße, Blickrichtung Süden

Seit 1980 ummantelt diese Station die 1898 fertiggestellten Stadtbahnbögen von Otto Wagner. Die Stadtbahn besaß bis dahin keine Haltestelle an der Thaliastraße. Im Jahr 1989 ersetzte die U-Bahn-Linie U6 die Stadtbahn, gleichzeitig wurde die seit 1907 bestehende und zwischen Philadelphiabrücke und dem Nordende des Gürtel (also äquivalent zur U6) verkehrende Straßenbahnlinie 8 eingestellt. Die Schienenstränge des 8er wurden in den Folgejahren nach und nach entfernt und die frühere Straßenbahnstrecke entlang des Gürtel weitgehend zum Radweg umgewidmet.

Mittwoch, 18. März 2009

Kolping Wien Zentral






















Altes Foto:
Dezember 1997
Neues Foto: Mai 2008
Location: 1060 Stiegengasse Ecke Gumpendorfer Straße, Blickrichtung Naschmarkt



























Altes Foto:
2005
Neues Foto: Mai 2008
Location: 1060 Gumpendorfer Straße 39, Ecke Stiegengasse

Das Kolping Wien Zentral mit der knallbunten Fassade von Karl Korab wurde im Juli 2007 eröffnet. Das zwei Jahre zuvor abgerissene alte Kolpinghaus stammte aus dem Jahr 1871, seine Fassadenornamente waren im Zuge der 1959 erfolgten Aufstockung entfernt worden.

Rochusmarkt




























Altes Foto:
Juni 1970
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1030 Landstraßer Hauptstraße, Blickrichtung stadteinwärts zur Salmgasse

Die Straßenbahnlinie J verkehrte für lange Zeit zwischen Ottakring und Erdberg , wobei der 3. Bezirk von der Ringstraße kommend via Landstraßer Hauptstraße, Erdbergstraße und Stadionbrücke durchquert wurde. Nach Beginn der Bauarbeiten für die U3 im Jahr 1984 wurde die Linie J nur mehr bis zur Oper kurzgeführt und nach 101-jährigem Bestehen im Oktober 2008 schließlich durch die neu geführte Linie 2 ersetzt.

Der Rochusmarkt (früher: Augustinermarkt) entwickelte sich nach der Auflassung des bis 1784 hier befindlichen St. Nikolai Friedhofs.

Verkehrsbüro




























Altes Foto:
Juni 1963
Neues Foto: Februar 2008
Location: 1010 Friedrichstraße 7, Ende Karlsplatz, Beginn Naschmarkt

Das Verwaltungsgebäude des Österreichischen Verkehrsbüros wurde 1923 von den Otto-Wagner-Schülern Heinrich Schmid und Hermann Aichinger errichtet. Das Büro Schmid-Aichinger war federführend im sozialen Wohnbau der 1. Republik und beispielsweise für zahlreiche Gemeindebauten (Rabenhof, Fuchsenfeldhof…) oder auch für das Hanusch-Krankenhaus verantwortlich - siehe auch hier.

Auch das benachbarte Haus „Zur Bärenmühle“ (1938; rechts im Bild) stammt von Schmid-Aichinger, ebenso das früher am prägnanten Spitz zwischen Rechter Wienzeile und Operngasse beheimatete Bärenhofcafé (später Café Janele), das 1999 durch den Umbau in ein Admiral Sportwetten Café zerstört wurde.
Deren Eigentümer, die Novomatic AG, erwarb 2007 auch die ehemalige Zentrale des Verkehrsbüros; das Gebäude wird gegenwärtig adaptiert und soll ab Ende 2009 ein "interdisziplinärer Treffpunkt europäischen Formats inmitten multimedialer Erlebniswelten und gastronomischer Überraschungen" werden.

Hier ums Eck fuhren lange Zeit auch diverse „Zweierlinien“ der Straßenbahn (E2, G2, H2, früher auch J2 und R2), die in ihrem Kernbereich zwischen Karlsplatz und Universitätsstraße ab 1966 unterirdisch geführt wurden und die Trasse für die U2 vorwegnahmen sowie der „Zweierlinie“ ihren umgangssprachlichen Namen gaben. Die Linien E2, G2 und H2 wurden im Juni 1980, zwei Monate vor der U2-Eröffnung, eingestellt; die Linien J2 und R2 gab es schon länger nicht mehr.

Dienstag, 17. März 2009

Schönlaterngasse






















Altes Foto:
um 1930
Neues Foto: Februar 2008
Location: 1010 Schönlaterngasse, Blickrichtung Heiligenkreuzerhof

Das winkelige Innenstadtgässchen ist nach der am neuen Foto links ersichtlichen Laterne am Haus Nr. 6 („Zur schönen Laterne“) benannt, deren Original sich seit 1971 im Wien Museum befindet. Gegenüber auf Nr. 7 steht das Basilikenhaus, in dem sich der Legende nach die Basiliskensage zugetragen haben soll.

Die 1662 erbaute und vor wenigen Jahren generalrestaurierte Bernhards- oder Bernardikapelle ist Bestandteil des Heiligenkreuzerhofs, zu dem man durch das Tor rechts in der Ecke der Schönlaterngasse gelangt.