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Dienstag, 24. März 2009

Russische Kirche St. Nikolaus


















Altes Foto: wahrscheinlich Anfang 20. Jhdt.
Neues Foto: März 2009
Location: 1030 Jaurè
sgasse Blickrichtung Rechte Bahngasse

Die russisch-orthodoxe Kathedrale St. Nikolaus wurde von 1893-99 auf dem Gebiet der russischen Botschaft errichtet und ist bis heute ein Unikat im Wiener Stadtbild. Die Kirche wurde 1914 aufgrund des 1. Weltkriegs geschlossen und erst zu Beginn der Besatzungszeit 1945 wiedereröffnet. Im 2. Weltkrieg hatte die Kirche schwere Schäden erlitten und mußte bis 1949 restauriert werden. Nach einer vor kurzem erfolgten Generalrestaurierung erstrahlt die Nikolauskirche seit Ende 2008 in neuem Glanz.

Mittwoch, 18. März 2009

Rochusmarkt




























Altes Foto:
Juni 1970
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1030 Landstraßer Hauptstraße, Blickrichtung stadteinwärts zur Salmgasse

Die Straßenbahnlinie J verkehrte für lange Zeit zwischen Ottakring und Erdberg , wobei der 3. Bezirk von der Ringstraße kommend via Landstraßer Hauptstraße, Erdbergstraße und Stadionbrücke durchquert wurde. Nach Beginn der Bauarbeiten für die U3 im Jahr 1984 wurde die Linie J nur mehr bis zur Oper kurzgeführt und nach 101-jährigem Bestehen im Oktober 2008 schließlich durch die neu geführte Linie 2 ersetzt.

Der Rochusmarkt (früher: Augustinermarkt) entwickelte sich nach der Auflassung des bis 1784 hier befindlichen St. Nikolai Friedhofs.

Samstag, 7. März 2009

Palais Reitter




























Altes Foto:
1908
Neues Foto: Oktober 2007
Location: 1030 Beatrixgasse 27, Blickrichtung Salesianergasse

Obwohl der 3. Bezirk immer noch reich an Palaisanlagen ist, sind doch zahlreiche dieser Bauten auf der Landstraße demoliert worden. Das Palais Reitter ließ der Hof- und Dom-Kapellmeister Georg Carl von Reitter 1749 auf einem ehemaligen Weingarten erbauen. Nach seinem Tod wechselte das Palais mehrmals den Besitzer und damit auch den Namen (Kolowrat, Chorinsky).

Das benachbarte Palais Modena gehörte Erzherzogin Beatrix von Este (Beatrixgasse, Esteplatz...). Ihr Sohn Erzherzog Maximilian von Este erwarb 1822 auch das frühere Palais Reitter und ließ die beiden Gebäude baulich verknüpfen. Die dazugehörigen Gärten reichten bis zur heutigen Neulinggasse, teilweise sogar darüber hinaus. Ein wenig davon ist in Form des Modenaparks erhalten geblieben.

Nach der Ermordung des zum Hause Österreich-Este gehörenden Thronfolgers Franz Ferdinand (dem Erben des Palais, der den Besitz selbst nicht nutzte, aber die Kunstsammlung Modena-Este dort unterbringen ließ) und dem damit ausgelösten Ausbruch des 1. Weltkriegs war auch das Schicksal des Doppelpalais besiegelt und die gesamte Anlage wurde im Jahr 1917 beseitigt. Die wertvolle Kunstsammlung ging danach in den Besitz der neuen Republik über und wurde auf verschiedene Museen aufgeteilt.

Heute befindet sich hier die Zentrale der sBausparkasse.

Freitag, 6. März 2009

S-Bahn Station Rennweg



























Altes Foto:
1977
Neues Foto: Dezember 2007
Location: 1030 Höhe Jauresgasse, Blickrichtung Rennweg

Im Jahr 2003 ersetzte das multifunktionelle ZRS (
Zentrum Rennweg S-Bahn) die schlichte und wenig ansehnliche alte Schnellbahnstation. Beim Bau des links davon befindlichen Renaissance Penta Hotels (1989) wurden Überreste der vormals hier bestehenden Equitation Ungargasse miteinbezogen.